Mobil sein muss jeder. Die Arbeitsstelle ist nicht mehr am Ort, "Tante Emma Läden" gibt es nicht mehr und auch der Arzt macht nur noch in Ausnahmefällen Hausbesuche. Gleichzeitig wird der Öffentliche Personennahverkehr ausgedünnt. Vor allem auf dem Lande lohnt es sich nicht, die Außenbezirke mit großen Bussen anzufahren. Um die Lücke der fehlenden Infrastruktur, vor allem für nicht mobile Bürger zu schließen, wurde die Idee des Bürgerbusses geboren.

Zunächst ist ein Bürgerbus ein ganz normales öffentliches Nahverkehrsmittel, das entsprechend dem deutschen Personenbeförderungsrecht nach Fahrplan auf einer konzessionierten Linie fährt.
Ganz aktuell spielt der Olfener Bürgerbusverein in NRW eine Vorreiterrolle. Seit Januar 2013 wird der Bus "bedarfsorientiert" durch das gesamte Gemeindegebiet gelenkt. Ein Pilotprojekt erlaubt uns, die Fahrgäste von zu Hause abzuholen und an eine Haltestelle zu bringen oder wir bringen sie von einer Haltestelle aus nach Hause.

Nach dem Motto: „Bürger fahren für Bürger“ wird der Bürgerbus von ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern gesteuert.


Der Kleinbus hat 8 Fahrgastplätze und kann auch in nachfrageschwachen Räumen und Zeiten Mobilität gewährleisten, ohne übermäßige Kosten zu verursachen.

Betrieben wird der Bus durch einen Bürgerbusverein, dieser stellt den Dienstplan auf und organisiert den Betrieb des Busses. Daneben muss ein Verkehrsunternehmen, in unserem Fall die RVM, die verkehrliche Verantwortung für den Bus übernehmen. Darüber hinaus verpflichtet sich die Kommune, evtl. entstehende Defizite zu tragen.

Mittlerweile gibt es in NRW 110 Bürgerbusvereine mit steigender Tendenz. Als Dachverband hat sich der Verein Pro Bürgerbus NRW gegründet, hier können auch weitere Informationen abgerufen werden.

 

 

 

 

 

 

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